Energiesparen beim Bauen – das können Sie tun

Wer ein neues Haus baut, um mit seiner Familie in die eigenen vier Wände ziehen zu können, muss dabei eine ganze Reihe von Dingen berücksichtigen. Da wäre beispielsweise die Frage nach der Größe des Hauses. Schließlich soll jedes Familienmitglied ausreichend Raum für die persönliche Entfaltung bekommen.

Was heute neben der Größe von Kinderzimmern und zusätzlichem Stauraum eines der wichtigsten Themen beim Bauen ist, ist der Energieverbrauch Ihres Hauses. Niedrigenergiehäuser sind heute hoch im Kurs. Das ist auch absolut notwendig.

Denn mit dem neuen Bundes-Klimaschutzgesetz, das am 24.6.2021 vom Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, wurden die Treibhausgasminderungsziele für die Bundesrepublik Deutschland erheblich angehoben. So galt vorher eine Minderung von 55 Prozent als klare Zielsetzung für das Jahr 2030. Als Referenzwert gilt hier der Verbrauch von 1990.

Mit dem neuen Bundes-Klimaschutzgesetz wurde das Ziel zur Minderung auf 65 Prozent erhöht. Kritiker sprechen oft davon, dass diese Ziele zu ehrgeizig wären. Doch Fakt ist, dass die Bereiche

  • Verkehr
  • Wohn- und Industriebebauung

zu den größten Produzenten von Treibhausgasen gehören. Insofern ist der Weg, wie man diese Ziele erreichen kann, klar. Nur über eine erhebliche Reduzierung der Treibhausgase im Verkehr und eben durch den Verbrauch in Wohnhäusern können diese Ziele überhaupt erreicht werden.

Durch das dauerhafte Einsparen von Energie können Sie dabei nicht nur eine Menge für die Umwelt und damit auch für die Umweltschutzziele der Bundesrepublik Deutschland tun. Im Zuge der aktuellen Strom- und Gaspreiskrise tun Sie damit auch Ihrem Geldbeutel einen erheblich.

Klimaschutz als erklärtes Ziel bei Neubau von Häusern

Wie wichtig der Bau von Niedrigenergiehäusern und generell von Häusern mit innovativen Ideen zum Einsparen von Energie ist, zeigt der Umstand, dass es hier lange Zeit eine ganze Reihe spannender Förderprogramme von staatlicher Seite gab. Aktuell ist die Förderlandschaft hier mal wieder etwas im Umbruch, doch es gilt als gesichert, dass gerade das umweltfreundliche Bauen auch in Zukunft weiterhin eine gewisse staatliche Förderung genießen wird.

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Nicht umsonst haben verschiedene Bundesländer und selbst einzelne Landkreise und kreisfreie Städte immer wieder die eine oder andere Bauinitiative gegründet, mit der entsprechend umweltfreundliches Bauen zusätzlich gefördert werden sollte. Wir von Ex-Prezz.de haben uns einmal etwas näher mit der Frage, was Sie als Bauherr tun können, um in Ihrem Neubau oder auch in einem bereits bestehenden Haus, das Sie gerade umbauen, so viel Energie wie möglich einzusparen.

Mittel und Wege, so viel Energie wie möglich in Ihrem neuen Haus einzusparen

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und Wege. Wenn Sie für sich eine Bauinitiative planen und sich deshalb mit diesem Thema befassen, sollten Sie auf jeden Fall über die folgenden Punkte einmal näher nachdenken.

  • Mit der richtigen Dämmung sparen Sie eine Menge Energie
  • Regenerative Energien schonen die Umwelt und Ihren Geldbeutel
  • Moderne Heizungsanlagen machen Sie unabhängig von stark schwankenden Öl- und Gaspreisen
  • Energiesparende Haushaltsgeräte sollten bei jedem Umzug die erste Investitionsidee sein

Bei der Frage, wie Sie Ihr Haus so energieeffizient wie möglich gestalten können, macht es auf jeden Fall Sinn, verschiedene der oben genannten Varianten zu kombinieren. Letztlich schließt sich keine der Einsparmöglichkeiten in Sachen Energieverbrauch gegenseitig aus.

1)    Mit der richtigen Dämmung sparen Sie eine Menge Energie

Die größten Erfolge, beim Einsparen von Energie erzielen Sie, wenn Sie eine ausreichende Trennung des Innenraums vom Außenraum herbeiführen. Dazu ist die Fassadendämmung ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Gerade die Hausfassade bietet eine sehr breite Fläche, an der unheimlich viel Wärme und damit Energie verloren gehen kann. Eine gute Fassadendämmung ist daher ein Schlüssel zu einem Haus, in dem Sie so wenig Energie wie möglich „verschwenden“.

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Ein weiterer echter Schwachpunkt sind die Fenster, da hier nur das Fensterglas zwischen dem Innenraum und der Außenwelt ist. Vor allem alte Fenster sind dabei ein Punkt, an dem an vielen Häusern eine Menge Energie verloren geht. Entscheiden Sie sich von Anfang an für gut gedämmte Fenster, können Sie damit im Winter eine Menge Wärme im Innenraum halten – und im Sommer die Hitze draußen.

Schon gewusst?

Wenn Sie darüber hinaus die Hülle Ihres Gebäudes nicht nur gut dämmen, sondern sie so errichten, dass sie atmungsaktiv ist, bringt Ihnen das nicht nur ein erhebliches Energieersparnis – sie tun auch noch eine Menge für ein positives Raumklima. Tatsächlich kann sich eine Fassade aus temperaturregulierenden Baustoffen wie mineralischem Putz und passenden Farbsystemen genauso gut auf das Raumklima auswirken, wie Zimmerpflanzen bei guter Pflege.

2)    Regenerative Energien schonen die Umwelt und Ihren Geldbeutel

Sie sparen zwar nicht unbedingt Energie – sind aber trotzdem gut für die Umwelt. Wenn Sie zum Beispiel auf Photovoltaik-Anlagen setzen, werden Sie mit Sicherheit für eine ganze Weile eine Menge Freude daran haben. Denn bei den steigenden Strompreisen, lohnt sich die Investition in eine entsprechende Anlage und einen dazugehörigen Energiespeicher auf jeden Fall.

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3)    Moderne Heizungsanlagen machen Sie unabhängig von stark schwankenden Öl- und Gaspreisen

Ein echter Segen in Sachen Energieeffizienz sind moderne Heizungsanlagen. Ganz weit vorn in diesem Bereich ist die Wärmepumpe. Eine solche zieht die Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser – je nachdem, was für einen Typ Wärmepumpe Sie haben – und verwendet diese dann zum Heizen der Räume und zum Erhitzen des Wassers.

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Im Winter können Sie hier die Funktion bei vielen Modellen übrigens umkehren und statt einer Heizung eine Kühlung – im Prinzip fast so etwas wie eine Klimaanlage – aus Ihrer Wärmepumpe machen.

Aber ist eine Wärmepumpe wirklich umweltschonend?

Eine Wärmepumpe erzeugt keine Immissionen, während sie Wärme erzeugt. Allerdings braucht sie Strom, um zu funktionieren. Wenn Sie Ihren Strom aus dem klassischen Kraftwerk beziehen, wird im Prinzip bei der Produktion des Stroms die Immission freigesetzt, die eine andere Heizungsart wie beispielsweise Gas oder Öl beim Verbrennen des Brennstoffes freisetzt.

Wenn Sie allerdings Ihren Strom aus erneuerbaren Energien gewinnen und beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben, läuft Ihre Wärmepumpe tatsächlich absolut „grün“.

4)    Energiesparende Haushaltsgeräte sollten bei jedem Umzug die erste Investitionsidee sein

Auch die schönste Bauinitiative kann einen echten Energiefresser nicht beseitigen: alte Haushaltsgeräte. Denn solche Elektrogroßgeräte, die bereits sieben, acht Jahre oder älter sind, verbrauchen sehr viel mehr Energie als moderne Geräte. Wenn Sie beispielsweise Ihren Kühlschrank, Ihre Waschmaschine und Ihren Trockner austauschen, werden Sie das sehr schnell auf Ihrer Stromrechnung spüren.

Energie sparen als hervorragende Möglichkeit, anfallende Kosten auszugleichen

Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen, entstehen in der Regel in den ersten Monaten und Jahren der Abbezahlung höhere Kosten als in Ihrer vorherigen Mietwohnung. Doch diese Kosten können Sie zu einem guten Stück ausgleichen – zum Beispiel indem Sie Ihre Kosten für Energie erheblich reduzieren.

Mit den passenden staatlichen Förderungen für die Erstellung eines Niedrigenergiehauses und einer ergänzenden Förderung für die Nutzung erneuerbarer Energien, haben Sie auch gute Chancen, unter dem Strich günstiger aus Ihrem Bauprojekt herauszugehen als ohne die Investitionen in energetisches Bauen.

Foto: andreyyalansky19 via Twenty20

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