Vaporizer als Rauchersatz

Dass Tabakprodukte der Gesundheit nicht zuträglich sind, ist allgemeinhin bekannt. Weiterhin bleibt jedoch der Konsum der herkömmlichen Zigarette das größte Laster. Dabei gibt es heutzutage deutlich schonendere Optionen, das Verlangen nach Nikotin zu stillen.

Eine dieser Optionen ist der Tabakkonsum über sogenannte Vaporizer. Egal ob zum Ausstieg aus der Tabaksucht oder für den Konsum alternativer Kräuter – ein Vaporizer kann Vorteile bieten und dabei unsere Mitmenschen schonen. Wir vom Info Magazin ExPrezz sind der Sache auf den Grund gegangen.

Was ist ein Vaporizer?

Im Grunde handelt es sich hierbei um ein Gerät, welches eine Inhalation nach dem Verdampfungsprinzip ermöglicht. Zum Einsatz kommen frische oder getrocknete Kräuter jeder Art. Anders als beim herkömmlichen Rauchen findet keine Verbrennung statt. Auf diese Weise kommt es nicht zur Entstehung schädlicher Nebenprodukte wie Teer, Kohlenmonoxid, Benzol oder Kondensat.

Hierzulande erfreuen sich Vaporizer einer stetig wachsenden Beliebtheit, weswegen die Produkte in zahlreichen Ausführungen erhältlich sind. Man unterscheidet zwischen:

Tragbare Vaporizer: In der Regel batteriebetrieben ist mit ihnen der Konsum von Tabakprodukten auch außerhalb der eigenen Wohnung möglich. Das Dampfmaterial liegt entweder in flüssiger oder fester Form vor. Die Verdampfung selbst findet über eine Spule statt, die sich auf Knopfdruck erwärmt und die Inhaltsstoffe aus dem Ausgangsmaterial löst.

Stationäre Vaporizer: Sowohl im professionellen Bereich als auch im heimischen Milieu finden diese Geräte Anwendung. Anders als ihre mobilen Pendants erfolgt die Stromversorgung per Netzteil über die Steckdose. Die Inhalation des erzeugten Dampfes findet nicht zwangsläufig über eine Direktinhalation statt. Der Dampf wandert über die Verdampfungskammer mittels eines Verbindungsschlauches zunächst in einen Ballon, der eine individuell wählbare Speicherkapazität von mehreren Litern besitzt.

Mechanische Vaporizer: Sie sind nicht so häufig vertreten, doch laufen sie völlig ohne eine interne oder externe Stromquelle. Der Betrieb ähnelt der einer normalen Pfeife, doch kommt das Pflanzenmaterial durch das Vorhandensein einer separaten Dampfkammer nicht mit der Flamme in Kontakt. Da sich die Wärme auf diese Weise nicht ganz so leicht regulieren lässt, sind ein wenig Fingerspitzengefühl und Erfahrung für ein gutes Dampferlebnis notwendig.

Die Funktionsweise eines Vaporizers

Egal ob mobil oder stationär, sämtliche Geräte arbeiten nach demselben Prinzip. Es handelt sich hierbei um elektrische Verdampfer, die Stoffe aus getrockneten Kräutern wie Tabak auf schonende Weise extrahieren können. Jeder Stoff besitzt dabei einen anderen Siedepunkt. Ist dieser erreicht, löst der besagte Stoff sich aus dem Ausgangsmaterial und ändert seinen Aggregatzustand. Unerwünschte Stoffe bleiben weiterhin im Ausgangsmaterial und gelangen nicht in die Lunge.

Die Betriebstemperatur lässt sich aus diesem Grund bei jedem Vaporizer separat einstellen und steuern. Je nach Qualität besitzen die Geräte Temperaturstufen oder eine genaue Temperaturauswahl zur Temperaturregulierung. Der Aufbau ist bei mobilen Geräten in der Regel gleich:

Eine Kräuterkammer hält das zu verdampfende Material. Diese Heizkammer wird durch eine Batterie oder eine externe Stromquelle betrieben. Eine Temperaturanzeige steuert die Leistung der in der Heizkammer befindlichen Heizspirale. Im Falle einer Direktinhalation lässt sich der Dampf direkt aus der Heizkammer konsumieren. Aus dieser Form des Tabakgenusses resultieren zahlreiche Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Zigarettenkonsum. Diese Anleitung zum Vaporisieren finden wir passend.

Unterschiede zwischen den Heizmethoden

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der Erhitzung der Materialien per Konvektion und per Konduktion. Bei der Konduktion erwärmen sich die Außenwände der Heizkammer. Es kommt zu einem Direktkontakt mit der Heizkammer, was ein regelmäßiges Bewegen des Materials nötig macht. Geräte nach diesem Prinzip sind häufig günstiger in der Anschaffung, auch sinkt die Aufheizzeit. Allerdings lässt sich die Temperatur nicht so präzise steuern.

Bei der Konvektion berühren die Kräuter in der Heizkammer das Heizelement nicht. Die Verdampfung findet durch die Heizkammer durchströmende Luft statt. Eine Verbrennung ist somit garantiert auszuschließen. Der Preis solcher Geräte ist meist höher, auch beträgt die Aufheizzeit mehrere Minuten. Allerdings ist die Temperatursteuerung aufgrund der gleichbleibenden und gleichmäßigen Erhitzung präziser.

Obgleich die Konvektion einer Konduktion deutlich überlegen ist, haben beide Heizmethoden gravierende Vorteile gegenüber der direkten Verbrennung.

Rauchen oder Vaporisieren – Fakten im Überblick

Die Vorteile eines Vaporizers liegen klar auf der Hand, so scheint es jedenfalls. Das Verdampfen erweist sich als deutlich schonendere Alternative des Tabakgenusses. Dies ergibt sich, so Fachleute, aus folgenden Faktoren:

  1. Beim Dampfen entsteht nachweislich kein Passivrauch. Dies schont die Umwelt sowie die Gesundheit unserer Mitmenschen.
  1. Die Geruchsbelastung sinkt Da keinerlei Nebenprodukte beim Dampfen entstehen, ist die Geruchsbildung beim Dampfen deutlich milder und angenehmer.
  1. Nebenprodukte wie Teer, Kohlenstoffmonoxid oder Kondensat entstehen nur bei der Verbrennung von Tabak, nicht jedoch bei einer Verdampfung.
  1. Die Lunge nimmt nicht nur durch die Inhaltsstoffe des Rauchs, sondern auch durch seine Temperatur beim Rauchen Schaden. Der Dampf aus Vaporizern hingegen ist deutlich kühler und angenehmer für die Lunge.

Beim Rauchen von Zigaretten entstehen zahlreiche Giftstoffe, die auch schon im Milligramm-Bereich einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Über 90 der entstehenden Substanzen sind dabei als krebserregend klassifiziert. Derartige Stoffe schädigen das Erbgut und erhöhen die Chance einer Mutation der Zellen. Zu den gefährlichsten Stoffen gehören:

  • Kohlenmonoxid
  • Reizgase
  • Benzol
  • Blei
  • Cadmium
  • Formaldehyd
  • Ammoniak

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass auch das Vaporisieren von Stoffen der Gesundheit nicht zuträglich ist. Auch beim Dampfen entsteht ein Aerosol, welches je nach Liquid oder Material gesundheitsgefährdende Stoffe enthält. Dennoch sei die Konzentration dieser Stoffe, so Wissenschaftler, im Vergleich zum Tabakrauch deutlich geringer, was das Risiko einer Erkrankung drastisch senke.

Vaporizer zur Rauchentwöhnung

Neben Nikotinpflastern und Nikotinkaugummis hat sich auch der Vaporizer als bewährtes Mittel zur Rauchentwöhnung etabliert. Laut aktueller Studien sind die neumodischen Geräte dabei deutlich erfolgversprechender als andere altbewährte Mittel. So ist die Erfolgsquote bei der Rauchentwöhnung durch Verdampfer um ungefähr 70 Prozent höher.

Selbst wenn die komplette Entwöhnung mit der Alternative nicht auf Anhieb gelingt, ist ein Umstieg auf jeden Fall erstrebenswert, da der Dampf laut dem Bündnis für Tabakfreien Genuss um bis zu 95 Prozent weniger schädlich sei.

Foto: ErnyRy via Twenty20

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