Kräuter selbst anpflanzen: So geht´s

Die Vielfalt der Kräuter

In diesem Ratgeber finden Sie eine große Vielfalt an Kräutersamen für die eigene Aufzucht schmackhafter Würz- und wohltuender Heilkräuter. Sie erfahren Wissenswertes über die Aussaat, die Anpflanzung und Pflege von Kräutern und erhalten Tipps zur Verwendung als Würzmittel und Medizin. Stöbern Sie und finden Sie Ihre liebsten Kräuter, Samen und Rezepte.

Kräuter sind vielseitig einsetzbar und zaubern aus jedem einfachen Gericht im Handumdrehen einen echten Gaumenschmaus. Außerdem helfen sie als Tees, Tinkturen oder Salben, alle möglichen Krankheiten und Leiden zu lindern. Dafür brauchen sie nicht einmal besonders viel Platz und sind daher wunderbar für den Balkon oder die Fensterbank geeignet. Einige Sorten duften zudem verführerisch und blühen farbenfroh und heiter.

Kräuter selbst ziehen

Kräuter kann man in verschiedener Form im Handel kaufen: getrocknet, tiefgefroren, frisch als einzelne Zweige oder Blätter oder eingepflanzt im Topf. Besonders die gängigen Sorten wie Petersilie, Basilikum und Schnittlauch findet man inzwischen frisch bei jedem Discounter. Wenn es aber etwas spezieller sein soll, sucht man oft vergeblich. Daher sind mittlerweile viele Hobbyköche wieder dazu übergegangen, sich ihren eigenen Kräutergarten anzulegen.

Seine eigenen Pflanzen zu ziehen, ist meist gar nicht so schwer. Im Handel können Sie alle möglichen Sorten von Kräutersamen kaufen und selbst aussäen oder einpflanzen.

Küchen- und Heilkräuter

Kräuter sind nicht nur schmackhaft, viele von ihnen sind zudem äußerst nützlich für unsere Gesundheit. Für eine ausgewogene Ernährung sollten Sie Ihren Speiseplan möglichst oft durch Kräuter ergänzen. Sie sind besonders reich an wichtigen Vitalstoffen, die den Körper in Schwung bringen. Bereits seit Jahrtausenden kennt die Menschheit die heilende Wirkung bestimmter Kräuter. Auch wenn das Wissen mittelalterlicher Heiler heute zu großen Teilen verblasst ist, besinnt sich doch die moderne Medizin wieder auf ihre Wurzeln zurück und integriert mehr und mehr Heilkräuter in ihre Behandlungsmethoden.

Doch nicht alle Heilkräuter sind auch gleichzeitig als Würzkräuter zu verwenden, da sie nicht immer schmackhaft sind. Wenn Sie sich sowohl den heilenden als auch den würzenden Effekt von Kräutern ins Haus holen möchten, sollten Sie zum Beispiel folgende Kräutersamen kaufen: Pfefferminz, Koriander, Majoran, Melisse und Kamille wirken insbesondere bei Magen-Darm-Beschwerden lindernd, Oregano und Thymian helfen bei Husten und Bärlauch senkt den Blutdruck. Zudem sind sie alle schmackhafte Würzmittel, die Ihren Gerichten das gewisse Etwas verleihen.

Kräutersamen drinnen und draußen säen

Wenn Sie einen Balkon oder sogar einen Garten Ihr eigen nennen können, dann haben Sie die besten Voraussetzungen für einen vielfältigen und üppigen Kräutergarten bei sich zu Hause. Doch auch im Haus kann man durchaus gute Ergebnisse beim Säen von Kräuter Samen erzielen. Hier ist besonders auf eine ausreichende Lichtzufuhr zu achten. Da Kräuter auch das indirekte Licht für sich zu nutzen wissen, brauchen sie zwar nicht unbedingt direkte Sonne – ein Fensterplatz sollte es aber schon sein. Je sonniger das Plätzchen, umso ergiebiger wird die Ernte ausfallen.

Für welche Kräuter Sie sich entscheiden, hängt dabei ganz von Ihrem eigenen Geschmack ab. Besonders beliebt sind die „Kräuter der Provence”: Rosmarin, Thymian, Oregano, Majoran, Bohnenkraut und Lavendel. Ob als selbst gemachte Mischung oder einzeln zu verschiedenen Gerichten, diese Kräuter zaubern aus jedem Gericht eine wahre Gaumenfreude. Für die italienische Küche darf natürlich auch das Basilikum nicht fehlen. Die grünen Blätter sondern einen intensiven Duft ab, wenn man sie leicht schüttelt. Fischgerichte kommen nicht ohne Dill und Kerbel aus, wenn sie richtig was hermachen sollen. Besonders reich an Eisen und daher gut für die vegetarische Küche geeignet, sind Petersilie und Kresse.

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Anis säen und pflanzen

Im Hausgarten gedeiht Anis als einjährige Pflanze auf leichten Böden an voller Sonne. Anissamen sollten ab März bis Anfang Mai ausgesät werden. Die Samen müssen ungefähr einen Zentimeter dick mit Erde bedeckt werden. Die Keimdauer des Anis ist mit drei bis vier Wochen relativ lang. Auch der Wuchs der Pflanze ist mit vier Monaten eher langwierig. Sobald die Sämlinge 5 cm groß sind, werden sie auf 10 cm Abstand ausgedünnt.

Einfacher ist es, die Samen im zeitigen Frühjahr in Töpfe zu säen und die Jungpflanzen ab Mitte Mai ins Freie zu setzen. Wenn die Aussaat und Keimung überstanden sind und die ersten Pflänzchen sprießen, hat man mit der Anispflanze einen relativ anspruchslosen Garten- oder Balkonbewohner.

Sobald die Blütendolden ihre Farbe wechseln, spätestens im September oder Oktober, werden sie abgeschnitten und getrocknet. Dabei sollten sie in einen Korb oder eine Schale gelegt werden, damit die Samen aufgefangen werden können, denn es sind die Anissamen, die den typischen Geschmack tragen und bevorzugt verwendet werden.

Pflege und Düngen

Die Anispflanze liebt das Licht. Daher sollten Sie bei der Aussaat der Anissamen auf ein sonniges Plätzchen achten. Der Boden, der locker und eher kalkhaltig sein sollte, muss regelmäßig feucht gehalten werden. Sonne und Feuchtigkeit sind also der Schlüssel für ein ein gutes Wachstum der Anispflanzen.

Im Sommer ist es ratsam, die Erde leicht anzuhäufeln, um den Trieben Halt zu geben. Während der Wachstumsperiode darf der Boden nicht zu sehr zwischen nass und trocken schwanken. Wechselnde trockene und feuchte Perioden wirken sich negativ auf die Qualität der Anissamen aus.
Um eine Folgekultur der Pflanze zu gewährleisten, sammelt man einfach die reifen Anissamen im frühen Herbst von der Pflanze. Die Ernte wird getrocknet und kann dann im nächsten Frühjahr zum Austreiben gebracht werden.

Wissenswertes

Ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeer stammend, ist das heutige Hauptanbaugebiet der Anispflanze Russland. Nicht zu verwechseln ist die europäische Anispflanze mit dem Sternanis, der aus Südchina und Vietnam stammt. Sternanis ist ein immergrüner Baum, der die charakteristisch sternförmigen Früchte liefert. Der aromagebende ätherische Öl Anethol kommt in den Samen beider Pflanzen vor, weshalb Sternanis heutzutage häuft anstatt Anis verwendet wird.

Die Verwendung von Anis ist sehr vielfältig. In der Küche wird es besonders in westlichen Ländern zum Würzen und Süßen von Brot und Backwaren genutzt. Anissamen eignen sich im Übrigen auch hervorragend als Zuckerersatz. In der mediterranen Küche wird die Pflanze eher dazu genutzt, um bestimmten Spirituosen ihren charakteristischen Geschmack zu verleihen, wie zum Beispiel Sambuca, Raki, Ouzo, Pastis oder Absinth.
Doch auch in medizinischer Hinsicht vertraut man seit langem auf die heilende Kraft der Anissamen. Der daraus gebrühte Tee wird er besonders bei Magen- und Darmbeschwerden oder Husten getrunken, denn Anis besitzt eine krampf- und schleimlösende Wirkung.

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Baldrian säen und pflanzen

Baldrian Samen werden Mitte Mai, nach den Eisheiligen, in die Erde gebracht. Die Keimzeit ist recht lang – wundern Sie sich also nicht, wenn es zunächst den Anschein hat als würde nichts passieren. Sobald sich kleine Pflanzen gebildet haben, sollten diese so umgepflanzt werden, dass sie im Abstand von 40 – 60 cm zueinander stehen. Am besten sät man Baldrian Samen im Freien aus, da viele Menschen den Geruch der Pflanzen als unangenehm empfinden und auch Katzen häufig stark darauf reagieren. Das äußert sich meist darin, dass sie sich in der Pflanze wälzen und die Stelle nicht mehr verlassen möchten.

Baldrian benötigt keine spezielle Pflege und ist relativ unkompliziert im Umgang. Er wächst sowohl an schattigen als auch an sonnigen Plätzen und stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Boden. Wenn Sie allerdings die Wurzeln der bekannten Heilpflanze nutzen möchten, um Tee oder eine Tinktur daraus herzustellen, sollten Sie die Blüten entfernen. Diese rauben der Pflanze Kraft, die dann weniger ätherische Öle in der Wurzel produziert. Zudem entwickeln sich in den Blüten neue Baldrian Samen, die sich unkontrolliert verbreiten würden. Auch wenn die kleinen rötlich-weißen Blüten sehr dekorativ aussehen, sollten sie zu Gunsten des ätherischen Öls abgeknipst werden.

Die Blütenbildung beginnt in der Regel erst im zweiten Jahr nach der Aussaat. Auch die Ernte der Wurzeln sollte erst ab dem zweiten Jahr vorgenommen werden.

Pflege und Düngen

Baldrian ist eine robuste Pflanze, die keinen speziellen Dünger benötigt. Stattdessen dient Baldrian-Extrakt häufig selbst als Dünger für andere Pflanzen und fördert deren Wachstum und Blütenbildung. Die bekannte Heilpflanze ist so robust, dass sie sogar die kalten Winter in unseren Breiten übersteht. Nach dem dritten Jahr sollten die mehrjährigen Pflanzen ausgegraben, ihre Wurzeln geteilt und an anderer Stelle eingepflanzt werden. So vermindern Sie das Risiko eines Schädlingsbefalls.

Um Baldrian zu vermehren, können Sie entweder warten, bis sich die Baldrian Samen von selbst aussäen und die Jungpflanzen so umsetzen, dass sie genügend Abstand zu den anderen Pflanzen haben. Eine andere Möglichkeit ist es, einen langen, kräftigen Teil der Pflanze auf die Erde zu drücken und dort zu befestigen. Bald bildet dort, wo die Pflanze Kontakt mit der Erde hat, ein neues Wurzelgebilde. Dieses können Sie anschließend von der Mutterpflanze trennen und allein einpflanzen.

Wissenswertes

Bereits seit der Antike wird Baldrian als Heilpflanze verwendet. Im Laufe der Geschichte wurde er gegen Menstruationsbeschwerden, als Aphrodisiakum, zur Förderung des Harndrangs und sogar gegen die Pest eingesetzt. Auch heute noch macht sich die Pharma- und Kosmetikindustrie die heilende Wirkung der ätherischen Öle aus der Baldrianwurzel zu Nutze. Der Wirkstoff wird hauptsächlich als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel verwendet und Baldrian Samen auf großen Feldern zur Massenproduktion eingesät. Aber auch im privaten Bereich wird Baldrian oft im Garten angebaut und aus Wurzeln und Blättern Tee und Sud hergestellt.

Aufgrund der anziehenden Wirkung, die das Kraut auf Katzen hat, wurde es im Mittelalter mit Hexerei in Verbindung gebracht. Es gibt die Legende, dass der Rattenfänger von Hameln die Tiere mit Hilfe dieses Geruchs aus der Stadt gelockt haben soll.

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Bärlauch säen und pflanzen

Die Erstaussaat von Bärlauchsamen kann zur Geduldsprobe werden, da die Samen sehr lange brauchen, um zu keimen. Am besten werden sie im Spätsommer oder Herbst bereits ausgesät, um durch die Kälteperiode aktiviert zu werden und im kommenden Frühjahr zu keimen. Allerdings gibt es im Handel auch Bärlauchsamen, die bereits kältebehandelt wurden und im Frühjahr direkt ausgesät werden können.

Die einzelnen Pflanzen sollten in ca. 15 cm Abstand stehen. Sollten nach der Keimung also einige Bärlauchpflanzen zu dicht aneinander stehen, müssen sie pikiert werden. Eine andere Möglichkeit ist es, nicht Bärlauchsamen auszusäen, sondern direkt Zwiebeln in den Boden zu stecken. Auch sie wachsen bald zu schönen und schmackhaften Pflanzen heran. Bei der Bärlauch-Aussaat müssen nicht viele Dinge beachtet werden, nur der Standort muss stimmen. Bärlauch ist im Laubwald heimisch und mag dementsprechend einen feuchten, humosen, lockeren Boden ohne Staunässe. Ein Standort unter Laubbäumen wie Ahorn, Buchen, Eschen, Ulmen oder Eichen ist ideal für die Aussaat von Bärlauchsamen, die den Halbschatten lieben.

Fühlt sich der Bärlauch wohl, so verbreitet er sich fast wie Unkraut in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon. Dies geschieht durch Selbstaussaat und macht Bärlauch zu einem hervorragenden Bodendecker.

Pflege und Düngen

Bärlauch kann ab und an mit etwas Komposterde gedüngt werden und sollte schön feucht gehalten werden. Staunässe darf sich aber auf keinen Fall bilden, da die Wurzeln sonst faulen können. Sonst ist Bärlauch sehr pflegeleicht und wächst wie von selbst. Um die jungen Pflanzen nicht allzu sehr zu schwächen, sollte in den ersten Jahren pro Pflanze immer nur ein Blatt geerntet werden. Ab dem dritten Jahr, wenn die Zwiebeln gut angewachsen sind, können ruhig beide Blätter abgeschnitten und verzehrt werden.

Bärlauch ist nicht nur mehrjährig, sondern verbreitet sich auch durch die Aussaat von Bärlauchsamen im Herbst. Wenn Sie die Ausbreitung verhindern möchten, müssen Sie die Pflanzen mitsamt Zwiebeln aus der Erde holen, bevor sich Samen bilden konnten.

Wissenswertes

Bärlauch ist eng mit der gemeinen Zwiebel und dem Knoblauch verwandt und ist seit einigen Jahren ein absolutes Modegewürz. Mittlerweile hat es einen festen Platz unter den einschlägigen Küchenkräutern. Man sagt den aromatischen Blättern sogar nach, dass sie im Nachhinein keine Ausdünstungen mit Knoblauchgeruch hervorrufen. Dies ist mittlerweile umstritten bzw. viele Quellen vermerken zumindest starken Mundgeruch direkt nach dem Verzehr von Bärlauch. Dennoch verzichten Liebhaber nur ungern auf dieses schmackhafte und gleichzeitig gesunde Gewürz und gehen mehr und mehr dazu über, selbst Bärlauchsamen auszusäen.

Alle Teile des Bärlauchs (Blätter, Stiele und Blüten) sind essbar. Aber Achtung: Bärlauch sieht Maiglöckchen und Herbstzeitlosen sehr ähnlich. Beides sind hochgiftige Pflanzen, die auf keinen Fall verzehrt werden dürfen. Wenn Sie sich unsicher sind, womit Sie es zu tun haben, zerreiben Sie ein Stück eines Blattes zwischen den Fingerspitzen. Wird ein durchdringender Knoblauchgeruch freigesetzt, so haben Sie es zweifelsfrei mit Bärlauch zu tun.

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Basilikum säen und pflanzen

Wer seinen eigenen Kräutergarten anlegen möchte, benötigt auf jeden Fall Basilikum Samen oder kleine Pflänzchen aus dem Supermarkt. Da die Pflanzen viel Platz benötigen, müssen sie entweder pikiert oder die Samen mit ausreichend Abstand gesät werden.

Basilikum ist ein Lichtkeimer – das bedeutet, dass Basilikum Samen nur auf die Erde aufgestreut und nicht bedeckt werden dürfen, um zu keimen. Der gewählte Standort sollte möglichst warm und sonnig sein – dementsprechend dürfen Sie nicht vergessen, die Samen und Pflanzen regelmäßig zu gießen. Bei Temperaturen unter 12° C fängt Basilikum an zu faulen und zu verwelken. Frost ist tödlich für die empfindlichen Pflanzen. Bereits nach wenigen Tagen nach der Aussaat der Basilikum Samen bilden sich kleine Pflänzchen, die theoretisch sofort verzehrt werden können und wunderbar frisch und zart schmecken. Wer es lieber etwas kräftiger mag und eine schöne buschige Pflanze heranzüchten möchte, sollte mit der ersten Ernte noch ein wenig warten.

Pflege und Düngen

Stehen die einzelnen Stängel zu dicht beieinander, so bekommen sie nicht genügend Nährstoffe und die Pflanze geht ein – das ist häufig ein Problem bei Pflanzen aus dem Supermarkt. In diesem Fall müssen die Pflanzen pikiert werden. Das bedeutet, dass die einzelnen Stängel voneinander getrennt und an einem anderen Ort wieder in die Erde gebracht werden.

Bevor die Basilikum Samen ausgesät werden, sollten Sie den Boden vorbereiten und mit Humus, Hornspänen und etwas Kompost anreichern. So benötigen Sie im Nachhinein nur wenig Dünger. Wer doch im Nachhinein düngen muss, sollte darauf achten, dass die Pflanzen nicht so schnell wachsen – denn so wird die Konzentration der ätherischen Öle gemindert, die für den Geschmack verantwortlich sind und der Basilikum schmeckt weniger intensiv. Auch sollten vorwiegend natürliche Düngemittel verwendet werden, da Sie die Pflanzen letztendlich verzehren möchten.
Da Basilikum nur einjährig ist, sollten Sie am besten nach der Blüte einige Basilikum Samen abnehmen, um sie im nächsten Jahr neu auszusäen. Im Topf in der Küche übersteht der Basilikum natürlich jeden Winter – sofern die Temperatur nicht unter 12° C absinkt.

Wissenswertes

Jeder Hobbykoch benötigt ein ordentliches Kräuterbeet oder zumindest ein paar Töpfchen auf der Fensterbank mit den wichtigsten Kräutern. Basilikum ist ein wichtiger Bestandteil der italienischen und thailändischen Küche und gibt jedem Gericht eine gewisse Frische. Das aromatische Kraut, das bereits im alten Ägypten verwendet wurde, ist heutzutage eine beliebte Gewürzpflanze, deren ätherische Öle aber auch heilende Wirkung haben.

Die positiven Effekte von Basilikum sind vielfältig: Sie wirken unter anderem entzündungshemmend, appetitanregend, antibakteriell und krampflösend. Basilikum Samen wirken zudem Temperatur senkend und werden daher vor allem im asiatischen Raum Süßspeisen und Getränken beigefügt. Aufgrund noch unzureichend erforschter eventueller Nebenwirkungen bei zu hoher Dosierung (Estragol-Gehalt) ist eine arzneiliche Anwendung allerdings bisher nicht zugelassen.

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Dill säen und pflanzen

Dill ist ein pflegeleichtes Küchenkraut, das man ab Mitte April in den Garten säen kann. Dillsamen wachsen aber auch in den Herbst– und Wintermonaten im Blumentopf. Für die Aussaat im Freien eignet sich ein sonniger bis halbschattiger Standort. Die Dillsamen können als Reihe zwischen Gemüsebeeten oder auch zwischen Blumenstauden gesät werden. Der Boden sollte durchlässig, sandig-humos und mäßig feucht bis frisch sein. Außerdem sollte seit mindestens vier Jahren kein Dill dort angebaut worden sein.

Die Dillsamen werden in Reihen von 25 bis 30 cm Abstand mit etwa 250 Korn pro laufenden Meter in ca. 1 cm Tiefe eingebracht. Dill ist ein Dunkelkeimer. Je nachdem, welche Pflanzenteile man verwenden möchte, kann man bis Mitte Juni (für die Körnerernte) oder Mitte August (bei Verwendung der Blätter) nachsäen und so immer für frisches Kraut sorgen.

Im Topf kann man je nach Größe 20 Samenkörner auslegen. Damit kann man auch im Winter Dill ernten, sofern er einen hellen Standort bekommt. Die Keimtemperatur für Dillsamen beträgt 10 bis 30° C. Es ist auch möglich, Dill in Töpfen vorzukultivieren und dann ins Freie zu verpflanzen. Da Dill jedoch recht gut im Freien keimt und gedeiht, ist diese Methode deutlich aufwendiger.

Nach spätestens drei Wochen kommen die ersten Dillpflänzchen zum Vorschein. Diese sind relativ pflegeleicht, müssen jedoch genügend Licht bekommen. Deshalb muss man die Dillreihe anfangs regelmäßig von Unkraut befreien. Sobald die Pflanze eine ordentliche Wuchshöhe erreicht und genügend Blätter ausgebildet hat, können diese geerntet werden, am besten vor der ersten Blüte.

Wenn der Dill ab Juli blüht, kann man die frischen Blüten ernten. Dillsamen erhält man, indem man die Dolden ausreifen lässt. Die reifen Samen fallen jedoch schnell ab und säen sich selbst aus. Deshalb ist es ratsam, die Dolden kurz vor der Reife abzuschneiden und an einem warmen, trockenen Ort ausreifen zu lassen.

Pflege und Düngen

Dillsamen begnügen sich auch mit weniger nährstoffreichen Böden, solange diese nicht zu nass oder verdichtet sind. Wichtig ist hauptsächlich, dass an der Aussaatstelle in den letzten vier Jahren kein Dill gestanden hat. Da Dill einjährig ist, muss er jedes Jahr neu ausgesät werden. Zwar kann man den Dill auch sich selbst aussäen lassen, jedoch ist dann die Gefahr von Krankheitsbefall und Nährstoffmangel größer.

Bewässern muss man Dill hauptsächlich bei länger anhaltender Trockenheit oder wenn er im Topf oder Kasten angebaut wird. Dabei darf keine Staunässe entstehen. Eventuell keimt der Dillsamen nicht an jeder Stelle im Garten, weshalb man zwei bis drei Stellen ausprobieren kann, wenn man genügend Platz hat.

Krankheiten, die den Dill typischerweise befallen können, treten auch bei anderen Doldenblütlern wie Karotte, Petersilie und Sellerie auf. Sie sollten eher durch Standortwechsel als durch Chemie bekämpft werden, denn das befallene Kraut sollte ohnehin nicht mehr verzehrt werden. Berüchtigt ist die Fusarium-Welke, die u. a. durch einen Pilz verursacht wird. Sie ist einer der wichtigsten Gründe, warum man Dillsamen nicht jedes Jahr an derselben Stelle aussäen sollte.

Wissenswertes

Bereits im alten Ägypten haben die Menschen Dill als Heil- und Gewürzpflanze kultiviert. Der aus Vorderasien stammende Doldenblütler wächst auch vereinzelt wild, ist aber als Kulturpflanze inzwischen auf der ganzen Welt zu Hause. Im Mittelalter bauten Mönche Dill in den Klostergärten Nord- und Mitteleuropas an und nutzten die Samen als Mittel für die Verdauungsförderung und gegen Mundgeruch.

Heute wird Dill als vielseitige Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Blätter, Blüten und auch ausgereifte Samen sollten am besten in den Morgenstunden geerntet werden, weil sie dann die höchste Konzentration an ätherischen Ölen aufweisen. Zur Konservierung eignet sich das Einfrieren bzw. Gefriertrocknen oder Einlegen in Öl oder Essig am besten, um das Aroma zu erhalten.

In der Küche wird das Dillkraut vor allem zum Würzen für Fisch, Gurken, Kartoffeln, Salate, Saucen aber auch Fleisch-Speisen verwendet. Beim Einlegen von Gewürzgurken gibt man die frischen Blütendolden dazu. Neben seinem charakteristischen Aroma verleiht Dill den Speisen eine bessere Bekömmlichkeit. Dill fördert die Verdauung, weshalb er als Heilpflanze gegen Magenverstimmung, Blähungen und Appetitmangel eingesetzt wird. Ein aus den reifen Samen zubereiteter Tee kann schlaffördernd wirken.

Gelegentlich wird Dill als Zierpflanze verwendet. Sein feingliedriger Wuchs und seine hübschen Dolden machen sich gut in Sommersträußen. Ein Dillblütenstrauß soll außerdem die Luft in einem Raum reinigen und erfrischen.

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Flachs säen und pflanzen

Flachs, auch als Gemeiner Lein bekannt, muss sehr früh ausgesät werden – bereits im März oder April sollten die Flachssamen in die Erde gebracht werden. Die Nutzpflanze wird in der Regel auf größeren Feldern angebaut. Aber auch ein Beet im Garten kann zur Anpflanzung einer kleinen Menge Flachs genügen. Idealerweise sät man in einem Reihenabstand von ca. 7 – 10 cm. Es sollten ca. 2 Flachssamen-Körner auf einem Zentimeter Saatreihe eingeplant werden. Neben der Sortenwahl kann auch der Abstand der Pflanzen sich auf das Ernteprodukt auswirken: Geringe Dichten fördern die Samenbildung, hohe Bestandsdichten die Faserbildung.

Der Boden sollte möglichst lehmig-sandig sein und keinen zu hohen Humusgehalt aufweisen. Auch Moorboden oder ein schwerer Tonboden sind für den Flachsanbau nicht geeignet. Flachs wächst gut auf leicht saurem Boden, der nicht zu viel Kalk enthalten sollte. Am besten wächst der Gemeine Lein in direkter Folge auf Getreide, schlecht wächst er nach Gründüngung, Kartoffeln oder Bohnen. Auch sollten niemals in zwei aufeinander folgenden Jahren auf dem gleichen Feld Flachssamen ausgesät werden, da sonst das Risiko von Krankheiten und Schädlingsbefall steigt. Erst nach ca. 6 – 7 Jahren kann auf dem gleichen Boden wieder Lein angebaut werden.

Bereits nach einigen Tagen fangen die Flachssamen an zu keimen und wachsen binnen 100 Tagen auf ca. 1m heran. Während der Blütezeit tragen die hochgewachsenen Stängel weiße, rosa oder blaue Blüten, die nur vom Morgen bis zum Mittag geöffnet sind. Danach fallen die fünfzähligen Blüten Blatt für Blatt ab. An eben dieser Stelle bildet sich nach der Befruchtung die Kapsel, die die neuen Flachssamen enthält. Diese können entweder zur Aussaat für das nächste Jahr abgenommen oder (beim Anbau von Öllein) zu Öl verarbeitet werden.

Pflege und Düngen

Lein benötigt einen gut versorgten Boden, der allerdings nicht zu viel Stickstoff enthalten sollte, da sonst die Halme keine gute Qualität aufweisen. Öllein darf einmalig mit Stickstoff gedüngt werden. Es ist wichtig, dass die Pflanzen gut mit Kalium und Phosphor versorgt werden, allerdings können sich zu hohe Dosen nachteilig auswirken.

Bereits vor der Aussaat der Flachssamen und natürlich während des Wachstums sollte darauf geachtet werden, dass das Feld bzw. Beet frei von Unkraut ist. Flachs mag eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag während der Wachstumsphase. Zu geringe Niederschläge müssen durch entsprechende Bewässerung ausgeglichen werden. Nur während der Blütezeit ist ein sonniges, trockenes Klima vorteilhaft – sonst hat die Pflanze nur einen geringen Wärmebedarf.

Wissenswertes

Bereits 6.000 vor Christus wurde im Raum des Toten Meeres Lein kultiviert – zunächst, um die Flachssamen zu nutzen. Erste Belege der Verarbeitung von Flachs zu Leinenstoff stammen aus dem alten Ägypten, vom Beginn des 4. Jahrtausends v. Chr. Im Laufe der Zeit gelangte der Lein nach Mitteleuropa sowie nach Schottland und Irland, wo er seit 1.800 v. Chr. angebaut wird. Bis ins 18. Jahrhundert war Leinen ein wichtiger Stoff, der auch wirtschaftlich eine große Rolle spielte.

Zugunsten der leichter zu verarbeitenden Baumwolle ebbte die Leinenproduktion im 19. Jh. allerdings rapide ab. Erst in den 1980er Jahren stieg mit der Öko-Bewegung wieder die Nachfrage nach Leinenstoff. Seitdem förderten die Mitgliedstaaten der EU den Flachsanbau; in Deutschland war der Flachs sogar die Heilpflanze des Jahres.

Neben der Produktion von Stoff wird aus Flachssamen auch Öl gewonnen, welches entweder als Speiseöl verzehrt oder zur Gewinnung von Lacken, Farben, Druckfarben, Wachstüchern, Linoleum, Schmierseife und Kosmetika verwendet wird. Flachssamen enthalten eine hohe Menge an Proteinen sowie Omega 3 Fettsäuren und sind deshalb für Mensch und Tier sehr gesund – das bei der Ölgewinnung entstehende Nebenprodukt Leinschrot wird daher auch als Tierfutter verwendet.

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Kapuzinerkresse säen und pflanzen

Wie bei den meisten Kresse-Sorten ist die Aussaat von Kapuzinerkresse Samen sehr befriedigend: Einfach ein paar Samen 1 – 2 cm tief in die Erde stecken und bereits nach wenigen Tagen können Sie erste Ergebnisse sehen. Am besten werden die Samen direkt ins Freiland gesät, sobald es nicht mehr friert. Wenn Sie möchten, können Sie auch im Haus Stecklinge vorziehen und diese nach dem letzten Frost heraussetzen. Allerdings wachsen Kapuzinerkresse Samen schnell zu größeren Pflanzen heran, was dieses Verfahren einerseits überflüssig und andererseits sehr platzintensiv macht.
Kapuzinerkresse benötigt keinen bestimmten Boden. Je nachdem, wozu Sie die Pflanzen anbauen, kann sich ein fetter oder magerer Boden eignen. Wenn Sie die Blätter zu Salat verarbeiten möchten, eignet sich ein humoser Boden, denn dieser fördert das Blattwachstum. Wenn Sie lieber viele Blüten bzw. Kapuzinerkresse Samen haben möchten, sollten Sie sich für einen mageren Boden entscheiden. Dann steckt die Pflanze mehr Kraft in die Ausbildung von Blüten und Samen.

Pflege und Düngen

Prinzipiell können Kapuzinerkresse Samen überall ausgesät werden – in Kübeln, Töpfen oder einfach im Freiland. Besonders hübsch ist die Pflanze, wenn sie sich an einem Zaun, einem Pfeiler oder einem Spalier hochranken kann. Da Kapuzinerkresse rasch wächst, eignet sie sich hervorragend zur Begrünung von Zäunen oder als Sichtschutz. Auch wird sie gern als Ergänzung in gemischte Blumenrabatten gesetzt.

Bei der Pflege sind nicht viele Besonderheiten zu beachten. Wichtig ist vor allem, dass die Pflanzen genügend Licht bekommen. Sie gedeihen gut bei direkter Sonneneinstrahlung oder im Halbschatten. Zudem müssen die Pflanzen regelmäßig gewässert werden, damit sie nicht austrocknen. Ein Abfließen des Wassers muss aber gewährleistet sein, da Kapuzinerkresse keine Staunässe verträgt. Gedüngt werden sollte sie nur in Maßen – es sei denn, Sie verzichten auf Blüten und Kapuzinerkresse Samen zugunsten eines regen Blattwachstums.

Kapuzinerkresse ist in der Regel einjährig. Allerdings sät sich die Pflanze selbst wieder aus, sodass Sie entweder Samen abnehmen und im nächsten Frühjahr selbst aussäen oder darauf warten können, dass die herabgefallenen Samen im nächsten Jahr anfangen zu keimen.

Wissenswertes

Die Kresse verdankt ihren Namen dem althochdeutschen Wort „cresso“, was so viel bedeutet wie „scharf“. Dementsprechend schmecken Kapuzinerkresse Samen sowie Blätter leicht scharf, was durch die in der Pflanze enthaltenen Senfölglycoside verursacht wird. Diese Glycoside wirken wie ein natürliches Antibiotikum, weshalb Kapuzinerkresse auch in der Pflanzenheilkunde verwendet wird.

Der leicht pfeffrige, scharfe Geschmack der Kresse wird aber natürlich auch in der Küche genutzt. Die Pflanze kann fast im Ganzen verzehrt werden (Blätter, Knospen, Samen und Blüten sind genießbar) und wird vor allem in Salaten oder zur Aufwertung von Sandwiches verwendet. Unreife Kapuzinerkresse Samen und Blütenknospen können zudem als Gewürz verwendet werden. In Essig eingelegt oder mariniert können sie wie Kapern verarbeitet werden.

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Kresse säen und pflanzen

Es ist sehr einfach Kressesamen zum Keimen zu bringen. Die Samen benötigen nur genügend Licht und Feuchtigkeit. Spezielle Nährstoffe sind nicht vonnöten. Da Kressesamen Lichtkeimer sind, darf man sie nicht mit Erde bedecken, sondern sollte sie nur leicht an den Untergrund andrücken. Wenn Sie keine größeren Pflanzen kultivieren, sondern die Keimlinge zum Verzehr ernten möchten, benötigen Sie nicht einmal richtige Erde. In dem Fall genügt es, die Samen auf ein feuchtes Stück Watte oder Küchenpapier zu geben und so zum Keimen zu bringen.

Kressesamen sind sehr keimfreudig und garantieren immer ein gutes Ergebnis. Solange man sie nicht austrocknen lässt, bilden sich meist schon nach wenigen Tagen kleine erntefähige Pflänzchen, die wunderbar frisch und leicht scharf schmecken. Selbst Menschen ohne den sprichwörtlichen grünen Daumen schaffen es ohne großen Aufwand, diese leckeren und leichten Kräuter zu kultivieren. Aus diesem Grund ist Gartenkresse auch eine beliebte Pflanzenart, die gern mit kleinen Kindern kultiviert wird. Für Kinder gibt es sogar spezielle Gefäße, die aussehen wie ein Schaf oder ein Mensch: Sie dienen als Unterlage für die Kressesamen und die fertigen Sprossen sehen hinterher so aus als seien sie die Haare bzw. das Fell der betreffenden Figur.

Pflege und Düngen

Gartenkresse ist ein sehr genügsames Kraut, das nur ausreichend Wasser benötigt – daher bedarf es keiner Düngung. Wenn Sie größere Pflanzen kultivieren möchten, müssen Sie die Samen zumindest auf normale Gartenerde aufstreuen, denn auf lange Sicht benötigen die Pflänzchen natürlich schon ein wenig „Nahrung“.

Die Pflanzen werden ohne Komplikationen größer werden, sich verzweigen, stärker werden und eines Tages Blüten bilden. Aus den Blüten entstehen bald neue Kressesamen. Gartenkresse ist einjährig, weshalb Sie unbedingt Samen abnehmen sollten, um sie im nächsten Jahr wieder aussäen zu können.

Wissenswertes

Auch wenn die Gartenkresse heutzutage als Kindergarten-Kraut bekannt ist, weist sie eine imposante Geschichte auf. Bereits die Griechen und Römer schätzten die zarte Pflanze aufgrund ihres interessanten Geschmacks. Auch in Pharaonengräbern wurden bereits Kressesamen gefunden und Karl der Große verordnete den Anbau von Kresse in seinen Kapitularien.

Aufgrund des hohen Vitamin C-, Eisen-, Calcium- und Folsäure-Gehalts gilt Gartenkresse als besonders gesund. Sie wird in der Küche häufig in leichten Sommergerichten serviert, wie etwa in Kräuterquark, zu Kartoffeln oder auf Tomatenbrot. Sie ist botanisch übrigens, trotz des ähnlichen Namens, nur entfernt mit der Brunnenkresse und der Kapuzinerkresse verwandt.

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Kümmel säen und pflanzen

Kümmel ist sehr anspruchslos und wächst selbst in rauen Lagen. Besonders gut gedeihen die Kümmelsamen in tiefgründigen, nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden. Selbst Halbschatten vertragen sie gut. Nässe sollte allerdings vermieden werden. Die Aussaat erfolgt von Ende März bis Mitte April oder von Ende Juli bis Anfang August direkt ins Freiland. Der Samen darf nicht mit Erde abgedeckt werden, da Kümmel ein Lichtkeimer ist. Die Keimzeit beträgt 7 – 14 Tage.

Die ersten zarten Pflänzchen sollten mit 15 Zentimeter Abstand in einer Reihe angepflanzt werden, da die Wurzeln des Doldenblütlers ausufernd und rübenartig unter der Erde wachsen. Ganz wichtig beim Anpflanzen: Kümmelsamen niemals mit Fenchel zusammen aussäen! Diese Pflanzen vertragen sich nicht und würden beim Anbau auf einem Beet darunter leiden. Die Ernte des Kümmelsamens ist erst im zweiten Jahr ab Juni möglich, da Kümmel eine zweijährige Pflanze ist.

Pflege und Düngen

Wer sich für die Aussaat von Kümmelsamen entschieden hat, der kann sich auf eine pflegeleichte Gewürzsorte freuen. Bei der Standortwahl sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Kümmel einen feuchten Boden bekommt. Der Standort kann zudem gerne sonnig, aber auch mäßig halbschattig liegen. Nur Sandböden verträgt Kümmel überhaupt nicht, da diese zu schnell austrocknen. Kümmel liebt die Wärme und bildet dann besonders viele ätherische Öle aus.

Wer bei der Aussaat der Kümmelsamen dennoch gerne auf Nummer sicher gehen will, kann den Boden vorab mit Kompost düngen und pflegen, um so das Wachstum der Kümmelpflanzen zu beschleunigen. Die Pflanzen selber können mit Tiermist oder aber Kuhdung Pellets gedüngt werden. Alternativ dazu kann auch ein Grunddünger verwendet werden.

Mit der Ernte, den Kümmelsamen sollte man sorgfältig umgehen. In den Sommermonaten wird die Kümmelfrucht langsam braun. Das ist ein Zeichen dafür, dass sie geerntet werden kann. Sie kann dann einfach abgeschnitten werden. Nach der Ernte sollten der Kümmel gebündelt zum Trocknen aufhängt werden. Erst wenn die Bündel richtig trocken sind, kann man die Kümmelkörner ausreiben und in Gewürzdosen aufbewahren.

Wissenswertes

Bereits seit 5.000 Jahren wird diese Pflanze medizinisch und kulinarisch verwendet und somit gelten Kümmelsamen als das älteste Gewürz der Welt. Der Name Kümmel wird vom arabischen Wort „karawya“ abgeleitet, was „Samen“ bedeutet. Bereits die alten Ägypter verwendeten Kümmel als Heil- und Gewürzmittel. Nach Europa kam Kümmel erst im 13. Jahrhundert, aber er hinterließ einen bleibenden Eindruck. In dieser Zeit war er das Gewürz schlechthin, welches in großen Mengen günstig zu haben war. Kümmel besitzt eine stärkende Wirkung für Magen und Darm, regt die Verdauung an, hilft gegen Blähungen und lindert Magenkrämpfe. Bei stillenden Müttern fördert er die Milchbildung. Kümmelsamen in kleine Leinensäckchen abgepackt, werden auch bei Zahnschmerzen oder Rheuma gerne und mit Erfolg verwendet.

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Löwenzahn säen und pflanzen

Er ist nicht in jedem Garten gern gesehen, denn dem Löwenzahn haftet noch immer der Ruf des Unkrautes an. Dennoch sind vielen Gärtnern die Vorteile der Pflanze mittlerweile bewusst und somit erfreuen sich die Löwenzahnsamen immer häufiger großer Beliebtheit.
Die Löwenzahnsamen sind aufgrund der biologischen Wandlung dieser Blume auf eine direkte Aussaat gar nicht angewiesen. Die sogenannte Pusteblume sorgt für eine weite Verbreitung der Löwenzahnsamen.

Wer direkt für den Balkon oder im Garten Löwenzahn aussäen möchte, kann sich zwischen zwei Varianten entscheiden. Dem herkömmlichen Löwenzahn, der im Frühjahr zwischen März und April ausgesät wird, und dem Herbst-Löwenzahn, den man am besten im August aussät. Der Reihenabstand bei der Aussaat sollte ungefähr 30 Zentimeter betragen. Löwenzahn braucht Platz, denn seine Wurzeln können bis zu einem Meter lang werden. Löwenzahn liebt einen humushaltigen, nährstoffreichen und lockeren Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Die bloße Aussaat setzt keine besonderen Techniken voraus. Das Saatgut wird einfach auf den vorbereiteten Boden gestreut. Da der Löwenzahn ein sogenannter Lichtkeimer ist, sollte man bei der Aussaat darauf achten, die Löwenzahnsamen auf der Erde zu verteilen und sie, wenn überhaupt, nur ganz lose zu bedecken.

Die im Handel verkauften Löwenzahnsamen erhält man oft vermischt mit anderen Wald- und Wiesenblumen, die bereits mit Vermiculit oder Buchweizen-Spreu vermischt sind. Dadurch wird nicht nur die Verteilung des Saatguts vereinfacht, sie bilden für die Samen auch einen guten Schutz.
Die Pflanzung von Löwenzahn ist eine mühseligere Technik. Die Vermehrung durch Stecklinge und Ableger ist absolut machbar. Durch die Ausbildung neuer Wurzelfasern und das Pikieren danach an den endgültigen Standort kann die Pflanze jedoch ziemlich geschwächt werden. Darum wird normalerweise zur direkten Aussaat geraten.

Pflege und Düngen

Löwenzahn ist eine eher anspruchslose Pflanze. Die Löwenzahnsamen werden der Ruderalvegetation zugeordnet, das heißt, auch Mauerritzen, Brachflächen und Schutthalden sind vor ihnen nicht sicher.

Wenn man den Löwenzahn auf dem Balkon in einem Topf aussäen möchte, sollte man sich allerdings für ein sehr tiefes Gefäß entscheiden, denn die Wurzelausprägung dieser Pflanze ist sehr intensiv. Die Pflanze ist in ihrem Wachstum derart robust, dass sich in Pflanzenratgebern häufiger Mittel zur Bekämpfung als zur Pflege finden lassen. Eine unkompliziertere Pflanze lässt sich in deutschen Gärten wohl kaum finden.

Wissenswertes

Löwenzahn ist ein absoluter Alleskönner und findet sowohl medizinisch als auch kulinarisch mehr und mehr Beachtung. Die jungen Blätter des Löwenzahns werden vor allem für Salate verwendet. Aus den Blüten wird Löwenzahnhonig hergestellt, allerdings sollte man dafür nur die ganz jungen Blüten verwenden, da der Honig sonst schnell bitter schmecken kann.

Die gesamte Pflanze, also Wurzel, Blätter und Blütenköpfe verwendet man für das Ansetzen von Löwenzahntee. Hier kommt dann die medizinische Wirkung der Löwenzahnsamen zum Vorschein: Löwenzahn gilt als harntreibend, was die Entgiftung des Körpers beschleunigt. Die in ihm enthaltenden Bitterstoffe sind besonders bei Verdauungsbeschwerden sehr hilfreich.

In Deutschland wurde die Pflanze geehrt, indem eine berühmte Kinderfernsehserie nach ihr benannt wurde die heute noch Kultstatus genießt.

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Minze säen und pflanzen

Wer gern Minztee trinkt, sollte darüber nachdenken, selbst Minze Samen zu säen und die eigene Ernte zu Tee oder in der Küche zu verarbeiten. Das beliebte Teekraut ist nämlich äußerst pflegeleicht und erfordert nicht viel Erfahrung im Umgang mit Pflanzen.

Minze Samen werden im Frühjahr im Gewächshaus ausgesät. Da sie Lichtkeimer sind, sollten sie nicht mit Erde bedeckt werden. Sobald die Pflänzchen etwas kräftiger sind und draußen kein Frost mehr zu erwarten ist, können sie nach draußen versetzt werden. Aber Vorsicht: Wenn Sie die Minz Pflanzen in ein Beet setzen möchten, sollten Sie durch einen in die Erde eingegrabenen Topf oder eine Rhizomsperre die ausufernde Wurzelbildung einschränken.

Minze benötigt einen humusreichen Boden, dem sie im Laufe der Jahre die Nährstoffe entzieht, die sie benötigt. Daher sollte sie spätestens nach drei Jahren an einen anderen Ort umgesetzt werden, um dort wieder frische Erde zur Verfügung zu haben. Minze ist mehrjährig – im Winter sollte man den unteren Teil der Pflanze durch Anhäufeln von Erde oder auch Laub und Reisig schützen. So treibt sie jedes Jahr aufs Neue aus und muss im Frühjahr nur von vertrockneten Zweigen befreit werden.

Um die Pflanzen zu vermehren, können Sie entweder die Minze Samen sammeln, sobald die Blüten vertrocknet sind oder Stecklinge abnehmen und einpflanzen. Eine dritte Möglichkeit ist es, der Minze ein großes Feld zur Verfügung zu stellen und zu warten, bis sie sich von selbst über die Wurzeln (Rhizome) vermehrt.

Pflege und Düngen

Minze benötigt an sich nicht viel Pflege. Es ist nur wichtig, sie regelmäßig zurückzuschneiden, um das weitere Wachstum zu fördern. Auch Dünger braucht die Pflanze nicht unbedingt – aber humusreiche Erde und im Frühjahr und nach der ersten Ernte ein paar Hornspäne können nicht schaden.
Wer seine Minze zu viel düngt, wird zwar ein schnelles Wachstum erleben, allerdings wächst die Pflanze in diesem Fall schneller als sie ihre ätherischen Öle bilden kann. So leidet das Aroma unter zu exzessiver Düngung, was sich letztendlich als kontraproduktiv erweist. Daher sollte lieber nur im Frühjahr, kurz nach der Aussaat der Minze Samen und nach der ersten Ernte im Juni ein wenig gedüngt werden. Die Ernte sollte idealerweise zur Mittagszeit vorgenommen werden, da zu dieser Zeit die ätherischen Öle am intensivsten sind.

Wissenswertes

Minze ist eine Heil- und Gewürzpflanze, deren ätherische Öle und belebender Duft in vielen Kulturen bekannt und beliebt sind. Sie wirken anregend und erfrischend auf die Seele sowie krampflösend, entzündungshemmend und entgiftend auf den Körper. Das Aroma der Minze passt hervorragend zu Süßspeisen, Rohkostsalaten, Gewürzessig und ist natürlich auch ganz für sich, als aufgebrühter Tee, sehr beliebt. Deshalb sind Minze Samen ein absolutes Must-Have für jeden anständigen Kräutergarten.

Ihren Namen verdankt die Minze der griechischen Mythologie. Die Legende besagt, dass Hades, der Gott der Unterwelt, sich bei einem seiner wenigen Besuche in der Welt der Lebenden, in die Nymphe Minthe verliebt hat. Seine Frau Persephone wurde rasend vor Eifersucht und verwandelte die Nymphe kurzerhand in eine Pflanze. Diese ist heutzutage als Minze bekannt.

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Petersilie säen und pflanzen

Petersilie wird in einem leicht feuchten Gartenboden ca. 2 cm unter der Erde ausgesät, nach Möglichkeit in Reihen mit mindestens 15 cm Abstand. Sobald die Samen gekeimt haben (das kann ein wenig dauern) und die Pflänzchen eine Größe von 6 – 8 cm erreicht haben, sollten sie im Abstand von 8 cm vereinzelt werden. Auch zur Aufzucht im Topf oder im Balkonkasten eignen sich Petersiliensamen gut – allerdings muss man darauf achten, dass sich die Nässe nicht staut.

Blattpetersilie ist mehrjährig. Im ersten Jahr wird sie ca. 25 cm hoch, im zweiten Jahr wird sie höher und bildet Blüten. Bei der Aussaat von Petersiliensamen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflanzen nicht mehrere Jahre hintereinander an der gleichen Stelle stehen können. Denn sie holen sich genau die Nährstoffe aus dem Boden, die sie benötigen – sind diese nicht mehr ausreichend vorhanden, wächst die Petersilie nicht mehr so gut.

Sofern man keine Petersiliensamen für das nächste Jahr ernten möchte, kann man die Blüten der Pflanze entfernen und auf diese Weise den Geschmack des Küchenkrautes besser erhalten, denn so geht keine Kraft für die Ausbildung der Blüten verloren.

Pflege und Düngen

Wer viel Petersilie ernten möchte, sollte die Pflanzen regelmäßig düngen. Am besten nimmt man dazu Flüssigdünger, den man dem Gießwasser hinzufügt. Es ist wichtig, hier nur biologischen Dünger ohne Schadstoffe oder Chemikalien zu verwenden, da man die Pflanze schließlich verzehren möchte.

Die Petersiliensamen benötigen zur Keimung ausreichend Wasser. Auch die Pflanzen selbst haben es gern feucht, ohne jedoch in gestauter Nässe stehen zu wollen. In der Natur wachsen sie an feuchten Felshängen mit gutem Wasserablauf. Daher sollte jeder, der Petersilie anbaut, für ausreichende Ablaufmöglichkeiten sorgen und die Pflanzen regelmäßig gießen – am besten dann, wenn die oberste Erdschicht gerade getrocknet ist – das kann man einfach mit dem Finger testen.

Wissenswertes

Die Petersilie ist in Mitteleuropa sowie im Mittelmeerraum heimisch und wurde im alten Griechenland sogar als heilige Pflanze angesehen. In Homers „Odyssee“ ziert sie die Insel der Nymphe Kalypso. Die Sieger der Isthmischen und Nemeischen Spiele erhielten Kränze aus Petersilie als Zeichen ihrer Überlegenheit.

In Mitteleuropa galt Petersilie lange Zeit als Unglückspflanze – wahrscheinlich zum einen, weil sie leicht mit der giftigen Hundspetersilie zu verwechseln war (daher wurden krause Sorten gezüchtet) und zum anderen, weil die Petersiliensamen so lange zum Keimen brauchten. Es hieß, die Petersilie müsse sieben Mal zum Teufel fahren, bevor sie keime.

Nichtsdestotrotz wird Petersilie schon seit Jahrhunderten als Küchen- und Heilkraut verwendet. Roh verzehrt oder als Aufguss hilft sie bei Verdauungsstörungen und Blähungen und ist außerdem als schmackhafter Zusatz in vielen Gerichten der mittel- und südeuropäischen Küche zu finden.

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Rosmarin säen und pflanzen

Rosmarin ist eher anspruchsvoll, er mag es trocken und sonnig. Die Pflanze kann über Stecklinge vermehrt werden, aber auch eine Vermehrung über Rosmarin Samen ist möglich. Wer es über das Saatgut versuchen möchte, braucht eines – Geduld! Außerdem benötigt man unbedingt eine warme, trockene Umgebung. Nach circa einem bis zwei Monaten kann der Rosmarin dann ausgepflanzt werden.

Die Aussaat sollte ab Mitte März erfolgen, am besten im Gewächshaus oder auf einer nach Süden gelegenen Fensterbank bei einer Temperatur von 20 °C bis 22 °C. Die Aussaat-Tiefe sollte etwa einen Zentimeter betragen. Die Keimzeit der Rosmarin Samen dauert ungefähr vier Wochen. Für optimales Wachstum benötigen Rosmarin Samen einen nicht zu feuchten Standort. Am besten gedeihen sie auf kalkhaltigen, nahrhaften und lehmigen Sandböden.

Wer nicht zu lange auf die Pflanze warten möchte, kann sich ebenfalls eine Staude aus dem Handel besorgen, um den Rosmarin über Stecklinge zu vermehren. Die Vermehrung erfolgt im Sommer über etwa 10 cm lange Seitentriebe. Sie werden mit etwas altem Holz vom Stamm getrennt. Man pflanzt sie ein, besprüht sie mit Wasser und stülpt eine Plastiktüte über den Topf. Bis die Triebe anwachsen, muss man sich einige Wochen gedulden.

Pflege und Düngen

Rosmarin gehört zu den mediterranen Pflanzen, daher mag er es vor allem warm und sonnig. Mittlerweile gibt es aber auch bei uns Rosmarinkulturen, die durchaus kühlere Temperaturen gut vertragen. Eine Garantie für sichere Überwinterung gibt es jedoch nicht. Rosmarin ist nicht völlig winterhart. Starken, lang anhaltenden Frost übersteht er meist nicht. Ein geschützter Platz im Garten kann helfen. Ebenso, wenn man die Pflanze etwas zudeckt.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, pflanzt ihn in einen Topf und lässt ihn frostfrei überwintern. Nach dem ersten frostfreien Standjahr kann man die Pflanze im anschließenden Frühjahr ins Freiland setzen. Dieses frühe Auspflanzen ist sehr wichtig. Zusätzlich kann man das Risiko schon bei der Aussaat mindern, indem man für Rosmarin Samen einen Standort aussucht, wo er erst ab 11 Uhr der Frühlingssonne ausgesetzt ist.

Ungeschnitten kann der Rosmarin sehr alt werden. Dennoch sollte er regelmäßig in natürlicher Wuchsrichtung beschnitten werden, um den Trieb frischer Blätter zu unterstützen. Schädlinge befallen den Rosmarin äußerst selten. Bei zu viel Nässe kommt es zu Fäulnis. Beim Düngen sollte man sich wie bei allen Kräutern zurückhalten, da zu schnelles Wachstum das Aroma mindert. In der Mischkultur verträgt sich der Rosmarin am besten mit Salbei.

Wissenswertes

Der Name Rosmarin kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet „Tau (ros) des Meeres (marinus)“, also „Meertau“. Als Begründung wird dazu oft angeführt, dass Rosmarinsträucher an den Küsten des Mittelmeeres wachsen und sich nachts der Tau in ihren Blüten sammle. Rosmarin wird als Zierpflanze, “Immergrün” und Gewürzpflanze genutzt. Meist werden die Blätter des Rosmarin verwendet, während man Rosmarin Samen zur Zucht neuer Pflanzen verwenden kann.

Durch seine stark enthaltenen ätherischen Öle fand der Rosmarin bereits Verwendung als Weihrauchersatz oder als Bestandteil destillierter Parfums. Besonders in der Naturheilkunde spielt Rosmarin eine große Rolle. Zum einen wird er in Form von Ölen wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung eingesetzt. Als Tee aufgebrüht entfaltet er seine antiseptischen, heilenden Kräfte.
In der Literatur steht Rosmarin zum einen symbolisch für die Liebe, dies besonders in der antiken Kultur. Später dann wurde der Rosmarin zum Symbol des Todes. Man trug ihn häufig auf Begräbnissen und Prozessionen, in der Hoffnung sich damit vor ansteckenden Krankheiten schützen zu können.

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Schnittlauch säen und pflanzen

Über das Küchenkraut Schnittlauch kann man sich bei sehr einfacher Pflege das ganze Jahr freuen. Schnittlauch ist eine sehr dankbare und relativ anspruchslose Pflanze und besonders für Gartenanfänger gut geeignet.

Die Schnittlauch Samen können direkt in einen Blumentopf eingesetzt werden. Die Pflanze bevorzugt durchlässige, lehmig-sandige Böden mit mittlerem bis hohem Nährstoffgehalt. Damit die Pflanze optimal austreiben kann, empfiehlt es sich eine Frischhaltefolie über den Topf zu spannen und die Erde gleichmäßig feucht zu halten. Wenn die Keimlinge etwa zwei Finger hoch sind, kann die Folie wieder entfernt werden.

Auf einer hellen, weitgehend sonnigen Fensterbank fühlt die Schnittlauchpflanze sich am wohlsten. Bei regelmäßiger Pflege wird der Schnittlauch schnell wachsen. Vergessen Sie nie zu gießen. Ist die Erde nämlich einmal völlig ausgetrocknet, fängt die Pflanze an zu kümmern.

Geerntet werden sollte immer nur die Hälfte der Röhrchen, damit die Triebe Zeit haben nachzuwachsen. Wer Schnittlauch in rauen Mengen liebt, sollte die Schnittlauch Samen in mehreren Töpfen aussäen, damit die Aussaat Platz zum Sprießen hat und die Röhrchen des Schnittlauchs nicht zu dünn wachsen. Kräftige Pflanzen können vermehrt werden, indem der Wurzelstock mit einem scharfen Messer geteilt wird. Pflanzenschutz ist im Topf schwierig. Kranke oder von Schädlingen befallenen Schnittlauch besser direkt wegwerfen.

Pflege und Düngen

Für optimales Wachstum und kräftige Pflanzen empfiehlt es sich, Schnittlauch zu düngen. Hierbei wird aber zwischen Garten- und Topfkräutern unterschieden. Kräuterpflanzen im Garten sollten ungefähr alle 4 – 5 Wochen mit Flüssigdünger versorgt werden, Kräuter im Pflanztopf etwa alle 6 – 8 Tage. In gleichen Zeitabständen das Graslauch mäßig gießen. Der Boden sollte stets angefeuchtet aber nicht mit Wasser durchtränkt sein.
Schnittlauch Samen benötigen einen separaten Topf. Sie dürfen nicht mit anderen Kräutern zusammen gepflanzt werden. Schnittlauch gedeiht am besten, wenn sein Erdreich regelmäßig feucht gehalten wird. Das fördert bei anderen Kräutern jedoch Wurzelpilzkrankheiten. Deshalb ist es besser, ihn einzeln zu halten. Schnittlauch kann sonnig oder halbschattig stehen.

Wissenswertes

Schnittlauch ist eine mehrjährige Gewürzpflanze, die einen feuchten Boden liebt. Einmal gesät kann man Schnittlauch über viele Jahre hindurch ernten, ohne viel Arbeit. Schnittlauch lässt sich recht unkompliziert auf dem Balkon und im Garten ziehen. Wird er regelmäßig geschnitten und geerntet, kräftigt das die Pflanze ungemein. Staunässe sollte jedoch vermieden werden.

Anfang April wird der Schnittlauch direkt im Kräutergarten ausgesät. Je laufenden Meter sollte man mit 250 – 300 Schnittlauch Samen Körnern rechnen. Der Geruch von Schnittlauch vertreibt erfolgreich Schädlinge und eignet sich daher besonders als Randbepflanzung.
Schnittlauch kann das ganze Jahr hindurch geerntet werden und wächst jederzeit wieder nach. Schnittlauch ist reich an Vitamin B2 und C, Carotin und den Mineralien Natrium, Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen. Wegen des Vitamin C-Gehaltes galt er als Skorbut-Heilmittel, ferner wirkt er blutdrucksenkend und appetitanregend.

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Senf säen und pflanzen

Wenn Sie Senfsamen aussäen, sollten Sie bedenken, dass Senf ein Lichtkeimer ist. Daher dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt werden. Die kleinen kugelförmigen Körner werden einfach im Freiland ausgestreut und fangen nach wenigen Tagen an zu keimen. Während der Keimung ist es wichtig, dass der Boden feucht gehalten wird, aber nicht zu nass ist. Senf stellt keine großen Ansprüche an den Boden oder den Standort. Ideale Bedingungen verkörpert ein sonniger bis halbschattiger Ort mit humosem, kalkhaltigem Boden.

Wenn Sie keine größeren Pflanzen wünschen, sondern nur die Senfsprossen verzehren möchten, können Sie die Senfsamen auch im Topf oder in einer Schale auf feuchtem Küchenpapier (ähnlich wie Kresse) ausstreuen. Senfsprossen überzeugen durch ihr frisches, leicht scharfes Aroma, das hervorragend zu Quark, Salaten oder Fisch- und Fleischgerichten passt. Sobald die Pflänzchen etwas größer geworden sind, können die ersten Blätter geerntet werden – diese sind nur in den ersten Wochen schmackhaft und werden mit zunehmendem Alter härter und bitterer.

Nach einigen Wochen bilden sich die Blüten, aus denen später die Schoten werden. Diese beinhalten wiederum Senfsamen bzw. –körner, welche gemahlen zur Herstellung von Tafelsenf oder im Ganzen zur Würzung von Marinaden und Gewürzgurken verwendet werden können. Natürlich können die Senfsamen auch zur erneuten Aussaat im Folgejahr genutzt werden, denn Senf ist in der Regel einjährig.

Pflege und Düngen

Senf benötigt keine besondere Pflege. Mit ein wenig Humus und ein wenig Kalk im Boden gedeiht er wunderbar. Auch muss Senf nicht besonders gedüngt werden – stattdessen werden Senfpflanzen ihrerseits als Gründünger für andere Pflanzen verwendet. So können Sie beispielsweise an kahlen Stellen im Garten Senfsamen aussäen, die sich binnen weniger Monate zu einem grünen, blühenden Teppich entwickeln werden. Nach der Blüte werden die Pflanzen entfernt und locker in den Boden eingearbeitet.

Der Effekt kann sich sehen lassen: Nicht nur, dass Sie so einen schöneren Anblick genießen konnten – die Pflanzen lockern das Erdreich auf und reichern es zudem mit Humus an, sodass es nun wieder voller Energie steckt und neuen Pflanzen ein Zuhause bieten kann. Nach einer solchen ‚Vorbehandlung‘ mit Senfpflanzen sollten allerdings keine Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler angepflanzt werden (Kohl, Rettich etc.), da auf diese Weise das Risiko der Kohlhernie verstärkt wird.

Wissenswertes

Senf ist eine Pflanze, die bereits seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. als Gewürz- und Heilpflanze genutzt wird. Die in den Senfsamen enthaltenen ätherischen Öle wirken verdauungsfördernd und es wird vermutet, dass weitere Bestandteile von Senf auf den Darm antimikrobiell und krebsvorbeugend wirken. Äußerlich wird Senfmehl in Form von Senfwickeln angewandt. Diese regen die Durchblutung an und wirken schmerzstillend und krampflösend.

Auf kulinarischem Gebiet wird Senf für seine Schärfe geliebt und in vielen verschiedenen Formen verwendet. Tafelsenf und süßer Senf werden vor allem zu Fleischgerichten (z.B. Wiener Würstchen oder Rouladen) kombiniert, Senfsprossen werden wie Kresse in Salaten oder in Quark verzehrt und ganze Senfsamen finden sich häufig in Gewürzgurken und in Marinaden.

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Stevia säen und pflanzen

Für die Aufzucht von Stevia aus Samen ist ein heller, warmer Standort nötig, der frei von Zugluft ist. Optimale Keimbedingungen herrschen bei 20 – 25 °C. Stevia Samen sind nur zu 5 bis 20 Prozent keimfähig, weshalb möglichst frisches Saatgut verwendet werden sollte. Für die Aufzucht ideal ist ein nährstoffreiches Substrat mit feiner Struktur und einem Anteil Sand. Verwendet werden können Töpfe oder Rabatten, die auf die Fensterbank passen, oder ein beheiztes Gewächshaus. Im Sommer kann Stevia auch im Freien ausgesät werden, wenn der Standort die genannten Bedingungen erfüllt.
Die Stevia Samen werden in die Erde gegeben und nur angedrückt, aber nicht bedeckt. Stevia ist ein Lichtkeimer. Die Erde sollte feucht gehalten, aber Staunässe vermieden werden. Nach ein bis zwei Wochen kommen die ersten Keimlinge zum Vorschein. Obwohl sie Licht lieben, sollten die jungen Pflanzen keiner starken Mittagssonne ausgesetzt sein.

Je nach Jahreszeit können die Stevia Pflanzen bald ins Freie umgesiedelt werden. Es darf jedoch kein Frost mehr herrschen. Ideal ist das späte Frühjahr, wenn die Temperaturen nicht mehr unter 10 °C fallen. An einem sonnigen Standort im Garten haben die Pflanzen bessere Möglichkeiten, sich auszubreiten als im Topf. Sie bilden krautige Stauden, die zwischen 70 und 100 cm hoch werden können. Im Mai bis September blüht die Stevia mit weißen Blütenkörbchen, die zu Trugdolden zusammengefasst sind.

Für die Nutzung der Pflanze sind die Blätter relevant. Zwölf Wochen nach der Aussaat können diese zum ersten Mal geerntet werden, wobei die ältesten Blätter die höchste Süßkraft aufweisen. Die Haupterntezeit ist zwischen September und Oktober, jedoch vor dem ersten Nachtfrost.
Stevia kann auch vegetativ vermehrt werden. Statt Stevia Samen werden kräftige Seitentriebe mit ein bis zwei Blattständen sauber abgeschnitten und sofort in lauwarmes Wasser gestellt. Wenn die Aufzuchterde bereit ist, können sie hineingesetzt werden. Besonders im Sommer bilden sich schnell Wurzeln. Die neuen Pflanzen wachsen buschiger und ertragreicher, wenn man die Triebspitzen regelmäßig auskneift.

Pflege und Düngen

Als Boden für die Freilandkultivierung der Stevia Setzlinge eignet sich der normale Gartenboden oder Blumenerde. Idealerweise ist ein fein strukturierter Boden mit etwas organischem Material angereichert worden. Der Boden sollte nicht zu sehr austrocknen, aber auch keine Staunässe bilden. Auf künstliche Düngung sollte verzichtet werden, da die Pflanze sie nicht gut verträgt.

Stevia ist eine mehrjährige Pflanze, die jedoch nicht winterhart ist. In unseren Breiten muss sie deshalb in geschlossenen Räumen überwintern. Das kann entweder im beheizten Gewächshaus oder auch im Zimmer auf dem Fensterbrett geschehen. Der Raum kann kühl sein, jedoch sollte die Temperatur nicht unter 10 °C sinken. Die Pflanze kann zurückgeschnitten werden, damit sie im Frühjahr wieder gut austreibt, jedoch nicht stärker als bis auf 10 cm über dem Boden. In der Ruhephase sollte nur selten gegossen werden, aber die Wurzeln dürfen nicht austrocknen.

Es gibt verschiedene Empfehlungen, ob der Winterstandort hell oder dunkel sein sollte. Am dunklen Standort ziehen die oberirdischen Teile ein und treiben wieder aus, wenn man sie ab Ende Februar ins Helle stellt.

Wissenswertes

Stevia wird von der indigenen Bevölkerung im subtropischen Südamerika schon seit Jahrhunderten als Süßungsmittel und Medizin verwendet. In der EU wurde der aus den Blättern gewonnene Süßstoff Steviosid erst im Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Bereits 2008 hatte ein Expertengremium der UN die gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt. Bedenken bezüglich negativer Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit konnten bisher weder bekräftigt noch restlos ausgeräumt werden. Die Mengen, die man üblicherweise zum Süßen verwendet, dürften jedoch unbedenklich sein.

Medizinisch positive Wirkungen wurden in vielen Studien beobachtet. Steviosid bzw. Steviablätter sollen Blutdruck und Blutzucker senken, antimikrobiell und gefäßerweiternd wirken sowie Plaque hemmen. Stevia ist für Diabetiker geeignet.

Die Süßkraft von reinem Steviosid ist 150 bis 300-mal stärker als die von Rübenzucker. Dabei enthält es nur ein 300stel der Kalorien von Zucker. Ein Vorteil von Steviosid gegenüber künstlichen Süßstoffen wie Aspartam ist, dass seine Süße auch beim Backen und Kochen erhalten bleibt. Steviablätter sind immerhin noch 30-mal süßer als Haushaltszucker und lassen sich in getrocknetem Zustand über Jahre aufbewahren. Inzwischen gibt es etliche Rezepte mit Stevia als Ersatz für Haushaltszucker. Die frisch geernteten Blätter werden gern zum Süßen von Tee verwendet.

Tipp: Bei Stevia Samen auf dunkle Farbe achten! Nur schwarze Samen sind keimfähig. Frische Samen erkennt man an ihren Borsten.

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Waldmeister säen und pflanzen

Die Aufzucht von Waldmeister gehört zu den Vorhaben im eigenen Garten, die etwas mehr Geduld erfordern. Ähnlich wie Bärlauchsamen brauchen Waldmeistersamen eine Kalt- bzw. Frostperiode, um keimen zu können. Da es bei Waldmeister keinen kältevorbehandelten Samen im Fachhandel gibt, muss man ihn rechtzeitig vor Einbruch des Winters aussäen. Auch wenn im nächsten Frühjahr die Pflanzen gekeimt haben – um die Blätter und Stängel der Pflanze das erste Mal ernten zu können, muss man ein weiteres Jahr abwarten.

Bei der Aussaat von Waldmeistersamen sollte zunächst beachtet werden, dass Waldmeister in Laub- und Buchenwäldern heimisch ist. Bei der Aufzucht dient dementsprechend eine Schicht Laub oder Moos als Schutz vor dem Austrocknen. Im späten Herbst, zwischen Oktober und November, kann Waldmeister im Beet ausgesät werden. Der Boden sollte feucht, aber nicht zu nass sein, ansonsten hilft eine Drainage, um überschüssiges Wasser abzuführen. Ebenfalls können Waldmeistersamen im Februar in eine Aussaatschale ausgebracht werden, die dann nach draußen in den Frost gestellt wird. Aufgrund der speziellen Wachstumsbedingungen kann die Keimdauer bei Waldmeister bis zu fünf Monaten betragen.

Eine weitere Möglichkeit der Vermehrung ist die Teilung des Wurzelwerks, auch Stockung genannt. Dies nimmt man am besten im Spätsommer oder Frühherbst vor. Dabei wird das Wurzelgeflecht vorsichtig geteilt und an der gewünschten Stelle im Abstand von etwa 10 cm wieder eingepflanzt. Da Waldmeister nah an der Oberfläche wurzelt, sollte das Pflanzloch nicht zu tief sein. Dann wird alles mit Erde bedeckt und wieder gut feucht gehalten.

Pflege und Düngen

Waldmeister benötigt im Frühjahr einen sonnigen, im Sommer dagegen einen schattigen Platz. Deshalb pflanzt man ihn im heimischen Garten idealerweise unter Obstbäumen oder Beerensträuchern an. Da diese zu Beginn des Frühjahrs noch über kein Laub verfügen, erhält der Waldmeister das benötigte Sonnenlicht. Im Sommer bieten die Blätter dagegen ausreichend Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Durch sein rasch wachsendes Wurzelwerk ist Waldmeister nicht für die Anpflanzung in Blumentöpfen oder -kästen geeignet.

Bei der Pflege von Waldmeister ist darauf zu achten, dass die Pflanzen stets ausreichend feucht gehalten werden. Sie dürfen Sonne und Wärme nicht zu lange ausgesetzt sein, da die oberflächennah wachsenden Wurzeln rasch austrocknen. Ansonsten ist die Pflanze genügsam und braucht, wie Karotten, keinen Dünger. Obwohl er eigentlich winterhart ist, empfiehlt es sich, Waldmeister im Herbst mit Laub gegen Frost abzudecken.

Wissenswertes

Die Herkunft des Wortes „Waldmeister“ ist unklar. Schon der Duden kann sich nicht entscheiden, ob der „Meister des Waldes“ nun die bedeutendste Pflanze des Waldes oder eine Waldpflanze „mit meisterlicher Heilkraft“ bezeichnet. Denkbar ist auch ein Zusammenhang mit der „Miere“, der der Waldmeister früher manchmal zugeordnet wurde. Daneben wird Waldmeister in einigen Regionen auch als Maikraut, Leberkraut oder Duftlabkraut bezeichnet.

Als Bestandteil der Maibowle ist Waldmeister natürlich unerlässlich. Erst durch ihn bekommt die fruchtig prickelnde Mischung aus Wein und Sekt ihren unvergleichlichen Geschmack. Verantwortlich für das intensive Aroma ist Cumarin, das auch in frischem Heu, Datteln oder Tonka-Bohnen vorhanden ist. Konsumiert man diesen Pflanzenstoff in hohen Dosen, führt dies zu Kopfschmerzen oder Erbrechen. Der Verzehr geringer Mengen jedoch hat eine anregende und schmerzlindernde Wirkung. Wie überliefert ist, schätzte schon der Benediktinermönch Wandalbertus um 854 in seinem Kloster Prüm in der Eifel einen spritzigen Aufguss von Wein und Waldmeister. Für die eigene Maibowle ist daher ein kleines Bund Waldmeisterkraut völlig ausreichend.

Beim Waldmeister aus dem eigenen Garten sollte man im ersten Pflanzjahr auf die Ernte verzichten. Die Wurzeln sind dann noch empfindlich und ein Abpflücken des Krautes würde die Pflanzen beschädigen. Im Jahr darauf kann man das erste Mal eigenen Waldmeister ernten. Dies sollte allerdings vor der Blütezeit passieren, da der Cumaringehalt dann am höchsten ist. Die grünen Stängel und Blätter werden kurz über der Erde abgeschnitten und zu einem Bündel zusammengebunden. Dieses lässt man über Nacht anwelken, damit sich das Aroma auch richtig entfalten kann. Nun steht einer gelungenen Maibowle nichts mehr im Wege.

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