Rechtliche Situation bei Dispositionskrediten

Nach § 676 BGB muss das Konto eines Kontoinhabers ohne besondere Vereinbarungen bei Verfügungen im Rahmen des Zahlungsverkehrs ein Guthaben aufweisen. Eine Überweisung erfordert danach, dass auf dem Konto sich Guthaben befindet. Eine Überziehung eines Kontos bedeutet, dass ein Guthaben oder eine eingeräumte Kreditlinie zur Ausführung einer Überweisung etwa nicht ausreicht, das Kreditinstitut die Überweisung … Weiterlesen …

Wer bekommt einen Dispokredit?

Wer ein Bankkonto hat und regelmäßige Eingänge (Einnahmen) verzeichnen kann, hat sich bereits für einen Dispokredit qualifiziert. Neben den normalerweise regelmäßig eingehenden Zahlungen werden keine weiteren Sicherheiten verlangt. Grundvoraussetzung ist das monatliche Einkommen und eine unbelastete Schufa-Auskunft. Die Bank verlangt deshalb keine weiteren Sicherheiten, als in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank ein Pfandrecht an den … Weiterlesen …

Zur Geschichte des Dispokredites

Früher mussten nach dem sogenannten Überweisungsgesetz sämtliche Zahlungen vom Konto eines Bankkunden durch Guthaben gedeckt sein. Es war also nicht möglich, ein Konto zu überziehen bzw. einen Dispositionskredit in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der Umstellung von der bis in die 50er-Jahre üblichen Lohntüte auf die bargeldlose Lohn- und Gehaltszahlung wurden auch die Bedingungen zur … Weiterlesen …

Der Dispokredit

Der Dispokredit ist ein Kredit, der auf dem Girokonto eines Kunden eingerichtet wird und hier jederzeit zur Verfügung steht. Das Konto kann in diesem Fall also bis zur Höhe des Disporahmens überzogen werden, ohne das ein Kreditantrag bei der Bank notwendig wäre. Die Rückführung erfolgt immer durch die regelmäßigen Gehaltseingänge, gesonderte Ratenzahlungen sind hingegen nicht … Weiterlesen …