Lausitzer Seenland – Top Ausflugsziele

Das Lausitzer Seenland ist eine noch recht junge Tourismusregion in Deutschland. Zwischen Dresden und Berlin gelegen war die Region einst nicht viel mehr als ein riesiges Braunkohleabbaugebiet.

Was tiefe Narben in der Natur hinterlassen hat, konnte schließlich doch zu einer echten Naturschönheit werden – denn im Lausitzer Seenland erwartet Besucher die größte von Menschenhand geschaffene Seenlandschaft. Ob auf den mehr als 20 gefluteten Seen oder den vielen Kanälen – hier kommen nicht nur Wassersportfreunde voll auf ihre Kosten.

Denn das Lausitzer Seenland hat für wirklich jede Jahreszeit etwas zu bieten. Wer die Stadt dem ländlichen vorzieht, kann auch eine Städtereise nach Dresden oder Berlin unternehmen und dabei einzelne Tagesausflüge ins Lausitzer Seenland planen. Sehenswürdigkeiten hat die Region genug zu bieten. Wir von Ex-prezz.de haben hier einmal einige der schönsten  Lausitzer Bilder und Impressionen für Sie zusammengetragen.

Top Ausflugsziele im Lausitzer Seenland

Egal ob Sie als Single, als Paar oder als Familie reisen oder in welchem Alter Sie das Lausitzer Seenland kennenlernen möchten – die Zahl der Sehenswürdigkeiten und die breite Angebotspalette führen dazu, dass hier wirklich jeder Reisetyp voll auf seine Kosten kommt.

Besucherbergwerk F60

Er gilt als der „Liegende Eiffelturm der Lausitz“ und bietet seinen Besuchern einen unglaublichen Einblick in die Geschichte des Bergbaus hier in der Lausitz. Hier kurz ein paar Fakten zum Besucherbergwerk F60:

  • 80 Meter hoch
  • 000 Tonnen schwer
  • 200 Meter breit
  • 500 Meter lang

Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Abraumförderbrücke. Heute finden hier Führungen statt – oftmals von ehemaligen Bergleuten geleitet, die ihren interessierten Besuchern tiefe persönliche Einblicke in den Braunkohletagebau der Region geben können. Ein kleiner zusätzlicher Pluspunkt: In fast 80 Metern Höhe auf der Abraumbrücke ist die Aussicht über das Lausitzer Seenland gerade an klaren Sommertagen atemberaubend schön.

Gartenstadt Marga

Sie ist die älteste Gartenstadt Deutschland und eigentlich im Ursprung nicht viel mehr als eine einfache Arbeitersiedlung. Heute ist diese Kleinstadt viel mehr als nur ein Relikt aus Tagen, in denen große Bergbauunternehmen ihre Arbeiter mit aller Macht halten und ihnen hier einen schönen Rückzugsort bauen wollten.

Idyllisch gelegen, historisch wertvoll und dabei in sich selbst gewachsen – die Gartenstadt Marga bietet ihren Besuchern in verschiedenen Führungen einen Einblick in gesellschaftliche Leben zur großen Zeit des Bergbaus in der Region.

Dabei ist die auf dem Reißbrett entworfene Kleinstadt auch heute noch ein Kunstwerk. Neben den Lebensbedingungen der Arbeiter im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert bietet die Gartenstadt Marga auch einen wunderbaren Beweis dafür, wie man Mitarbeiterfreundlichkeit in manchen Unternehmen schon vor hundert Jahren gelebt hat – und wie man sie heute mancherorts noch immer besser machen könnte.

Industriemuseum Energiefabrik Knappenrode

Das Sächsische Industriemuseum Energiefabrik Knappenrode ist der Inbegriff eines Heimatkundemuseums – natürlich unter dem Gesichtspunkt der für diese Region und ihren Wohlstand so wichtigen industriellen Entwicklungen der letzten 150 Jahre. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und lernen Sie die Menschen kennen, wie sie hier vor 100 Jahren gelebt, gearbeitet und geträumt haben. Sie werden schnell feststellen, dass sich manche Dinge bis heute kaum verändert haben.

Findlingspark Nochten

Die Parklandschaft des Findlingsparks Nochten ist einzigartig in Europa. Mehr als 7.000 Findlinge und eine Vielzahl von Pflanzen wurden hier zu einer unvergleichlichen Landschaft zusammengefasst, die jedes Jahr Tausende von Besuchern in ihren Bann zieht. Das Areal ist 20 Hektar groß und bietet verschiedene Bereiche. Die sieben Parkbereiche sind:

  • Teichgarten
  • Steingarten
  • Heidemoor
  • Heidegarten
  • Waldsee
  • Felsengarten
  • Klein Skandinavien

Dank des Abenteuerspielplatzes „Die Wüste“ wird die Parklandschaft auch für kleinere Besucher zu einer ganz großen Attraktion.

Aussichtsturm Felixsee

36 Meter hoch ist der Aussichtsturm am Felixsee – 160 Stufen sind es bis hoch zur obersten Plattform. Doch der Aufstieg ist es wert. Denn hier mitten im UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen haben Sie eine traumhafte Aussicht auf den See selbst aber auch auf das komplette Umland. Das Städtchen Bohsdorf in der Nähe des Turms ist ebenfalls einen Besuch wert.

Bismarckturm Spremberg

1903 erbaut und 2012 saniert erhebt sich der Bismarckturm Spremberg auf dem Georgenberg im Spremberger Stadtpark auf eine Höhe von über 20 Metern. Zwei Aussichtsplattformen erwarten die Besucher hier oben und bieten eine traumhafte Aussicht auf die Spree und die Stadt selbst.

IBA Terrassen Großräschen

Es ist aus Sicht von Naturschützern eine der größten Katastrophen für die Umwelt und die Natur überhaupt – der Kohletagebau. Der Braunkohletagebau hier im Lausitzer Seenland hat über Jahrzehnte und rund ein Jahrhundert hinweg Generationen von Menschen ernährt und mit Arbeit versorgt. Dabei wurden rund 342 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert.

Doch mit dem Ende des Bergbaus setzte ein Umdenken ein – ein Strukturwandel wurde in die Wege geleitet und heute kann man baden, vor zwanzig Jahren noch die Bagger fuhren. Heute begegnet man traumhafter Natur, wo vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten noch Wüste lauerte.

Die IBA Terrassen Großräschen direkt am Badesee gelegen bieten Ihnen die Möglichkeit, die Schönheit dieser verwandelten Umgebung aus dem mediterranen Bistro heraus in sich aufzusaugen. Doch das ist natürlich nicht alles. Das Besucherzentrum der Terrassen bietet Ihnen einen tiefen Einblick in die ferne und die jüngere Vergangenheit dieser Region und einen spannenden Ausblick auf das, was Sie hier in den nächsten Jahren noch erwarten wird.

Cristalica Kingdom – Glaspyramide Döbern

Es ist das größte Glaspyramidenkaufhaus der Welt und ein echtes Shoppingparadies für alle, die von Glas in allen Facetten und Formen nicht genug bekommen können. In der Glaspyramide können Sie auf rund 2.000 qm einkaufen oder stilecht in wunderschön eingerichteten Sitzecken sitzen und die Schönheit der funkelnden Pracht in sich aufsaugen. Wenn Sie mehr über die Geschichte des Glasmacherhandwerks in der Region erfahren möchten, ist die Glaspyramide Döbern neben der nahe gelegenen Glashütte eine der besten Anlaufstellen.

Fazit

Das Lausitzer Seenland hat eine Menge für seine Besucher zu bieten. Dank sehr gut ausgebauter Fahrradwege können Sie die verschiedenen Sehenswürdigkeiten auch ohne Auto erkunden. Auch Freunde ausgedehnter Wanderungen kommen hier voll auf ihre Kosten – ebenso wie Wassersportler. Alles in allem ist das Lausitzer Seenland noch eine sehr junge Tourismusregion – aber schon heute mit Sicherheit eine der schönsten in Deutschland.

Foto: ichigodesign  via pixabay

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