Jede Bank ist sich selbst die nächste

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Offenbar ordentlich geschludert haben Banken und Sparkassen mit ihren Widerrufsbelehrungen in Immobilien-Darlehensverträgen, die in den Jahren 2002 bis 2010 abgeschlossen wurden. Weshalb auch noch lange danach Kreditverträge mit fehlerhaften Widerrufsbelehrungen aufgehoben werden können. Für pfiffige Anwälte ein grandioses Geschäft, für die betroffenen Geldhäuser eine wirtschaftliche Katastrophe. Doch weil der Widerrufsjoker nur noch bis zum 21. Juni 2016 zieht, sollten sich Häuslebauer beeilen.

Der erfolgreiche Ausstieg aus hoch verzinsten Baukrediten dürfte sich finanziell lohnen. Bringt doch die Anschlussfinanzierung zu den aktuell lächerlich-läppischen Zinsen „oft eine Ersparnis von teils deutlich mehr als 10.000 Euro“, wie Fachanwalt Armin Wahlenmaier von der Kanzlei Trewius in Eislingen berichtet. Und er weiß ebenfalls, „dass die Panikmache der Bankenlobby, renitente Kreditnehmer bekämen bei anderen Instituten keine Anschlussfinanzierung, grandios gescheitert ist.“ Was eigentlich von vornherein klar war. Gibt es doch in der Finanzbranche dem eigenen Profit zuliebe weder Freundschaften noch Loyalitäten.

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